Sicherstellung, dass alle relevanten Rechtsvorschriften und gesetzlichen Regelungen zum Umwelt- und Arbeitsschutz in vollem Umfang eingehalten werden

Mit dem am 01.06.2012 in Kraft getretenen Kreislaufwirtschaftsgesetz wurde Artikel 1 der europäischen Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/EG in nationales Recht umgesetzt. Die Zwecksetzung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ist eine doppelte, nämlich

  • die Förderung der Kreislaufwirtschaft zur Schonung der natürlichen Ressourcen und
  • die Sicherstellung des Schutzes von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen.

Um diese beiden Vorgaben zu erfüllen, wurde mit dem Kreislaufwirtschaftsgesetz eine fünfstufige Abfallhierarchie  eingeführt, durch die die Rangfolge von Entsorgungsverfahren definiert ist.

Der Gesetzgeber legt danach das Schwergewicht ganz klar auf eine Vermeidung und eine Wiederverwendung von Abfällen.

1. Stufe: Vermeidung von Abfällen (z.B. unmittelbare Wiederverwertung) 2. Stufe: Vorbereitung zur Wiederverwertung 3. Stufe: Recycling (z.B. stoffliche Verwertung von Abfällen) 4. Stufe: Sonstige Verwertung (z.B. energetische Verwertung) 5. Stufe: Beseitigung von Abfällen

Lassen sich diese Maßnahmen aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht realisieren, so sollen Abfälle verwertet oder, wenn auch eine Verwertung nicht möglich ist, beseitigt werden. Der fünfstufigen Abfallhierarchie liegt damit die Erkenntnis von der Endlichkeit der Rohstoffe in unserer Welt zugrunde.

Bedeutung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes für Erzeuger von Abfällen

Gebrauchte Betriebsstoffe haben im Regelfall ihre ursprüngliche Bestimmung verloren und werden damit zu Abfällen. Der Besitzer solcher gebrauchter Betriebsstoffe wird zum Erzeuger von Abfällen, wenn er die Abfälle zur Entsorgung abgibt bzw. sie zur Entsorgung abgeben will oder abgeben muss.

Eine Vermeidung und eine unmittelbare Wiederverwendung gebrauchter Betriebsstoffe sind vielfach technisch nicht möglich und wirtschaftlich nicht zumutbar. Insofern ist der Erzeuger von Abfällen gehalten, für eine möglichst ressourcenschonende und umweltverträgliche Entsorgung der Abfälle zu sorgen

Eine Vermeidung und eine unmittelbare Wiederverwendung gebrauchter Betriebsstoffe sind vielfach technisch nicht möglich und wirtschaftlich nicht zumutbar. Insofern ist der Erzeuger von Abfällen gehalten, für eine möglichst ressourcenschonende und umweltverträgliche Entsorgung der Abfälle zu sorgen.

Vorteile einer Zusammenarbeit mit Safetykleen

Das Dienstleistungspaket von Safetykleen umfasst neben einer Lieferung von frischen Reinigungsflüssigkeiten auch deren Rücknahme in verschmutzten Zustand, also nach ihrer Verwendung. Gebrauchte/verschmutzte Reinigungsflüssigkeiten stellen Abfälle im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes dar. Weder eine Vermeidung noch eine unmittelbare Wiederverwendung der aus Safetykleen-Produkten hervorgegangenen Abfälle sind möglich.

Safetykleen verfügt über eine bundesweit gültige Genehmigung gem. § 26 KrWG zur freiwilligen Rücknahme aller Abfälle, die aus den zuvor gelieferten frischen Reinigungsflüssigkeiten entstanden sind. Mit dieser Genehmigung sind für jede freiwillig zurückgenommene Abfallart klar definierte Entsorgungswege vorgegeben. Dabei wurde dem Grundgedanken der Verwertung vor einer Beseitigung Rechnung getragen.

Die Genehmigung gem. § 26 KrWG zur freiwilligen Rücknahme von Abfällen bietet den Kunden von Safetykleen wesentliche Erleichterungen. Die Kunden müssen sich z.B. keine Gedanken über die Frage machen, an wen sie die Abfälle abgeben können, die bei Inanspruchnahme des Safetykleen-Dienstleistungspakets regelmäßig entstehen. Darüber hinaus gewährleistet Safetykleen bei verschiedenen Abfällen eine stoffliche Verwertung und eine anschließende Wiederverwendung als Reinigungsflüssigkeit. Im Idealfall existiert hier also ein geschlossener Kreislauf, mit dem ein bedeutender Beitrag zur Ressourcenschonung geleistet wird.