Sicherstellung, dass alle relevanten Rechtsvorschriften und gesetzlichen Regelungen zum Umwelt- und Arbeitsschutz in vollem Umfang eingehalten werden

Die 31. BImSchV stellt die gesetzliche Grundlage zur Begrenzung und Reduzierung von Emissionen durch organische Lösemittel in die Atmosphäre dar. Sie richtet sich an alle Gewerbe- und Industriebetriebe, die im Anhang I der 31. BImSchV aufgelistet sind und die die dort jeweils vorgegebenen Schwellenwerte für den jährlichen Verbrauch organischer Lösemittel überschreiten.

Bedeutung der 31.BImSchV für Betriebe, die organische Lösemittel einsetzen

Jeder Betrieb, in dem organische Lösemittel eingesetzt werden, muss zunächst den jährlichen Gesamtverbrauch ermitteln. Liegt dieser über dem für den jeweiligen Anlagentyp nach Anhang I der 31. BImSchV angegebenen Schwellenwert und werden in dem Betrieb Tätigkeiten nach Anhang II der 31. BImSchV durchgeführt, so unterliegt der Betrieb den maßgeblichen Regelungen der 31. BImSchV. Das bedeutet auch, dass der Betrieb die jeweils festgelegten Maßnahmen zur Minimierung der Emissionen einleiten muss. Geeignete Maßnahmen zur Minimierung von Emissionen durch organische Lösemittel sind z.B. ein angemessener Reduzierungsplan oder ein Ersatz organischer Lösemittel durch Stoffe und Produkte, die keine oder weniger organische Lösemittel enthalten. Die Maßnahmen muss jeder von der 31. BImSchV betroffene Betrieb im Regelfall mit der für ihn zuständigen Behörde abstimmen bzw. dieser zumindest mitteilen. Organische Lösemittel im Sinne der 31. BImSchV sind z.B. in Farben, Lacken und Klebstoffen sowie in einer Vielzahl von Reinigungsmitteln enthalten. Die Übergangsfristen für die Umsetzung der Pflichten der 31. BImSchV sind für bestehende Betriebe (sog. Altanlagen) bereits abgelaufen. Es sollte daher davon ausgegangen werden, dass in bestehenden Betrieben alle Forderungen der 31. BImSchV inzwischen umgesetzt sind. Bei vergleichbaren Betrieben, die neu errichtet werden, müssen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens die Maßnahmen festgelegt werden, durch die die Vorgaben der 31. BImSchV schon mit der Inbetriebnahme erfüllt werden.

Vorteile einer Zusammenarbeit mit Safetykleen

Im Regelfall werden die von Safetykleen gelieferten Reinigungsflüssigkeiten in Safetykleen-Geräten und –Anlagen verwendet. Dies gilt auch für eine Reihe von Produkten, die aus organischen Lösemittel bestehen wie z.B. Kaltreiniger auf Mineralölbasis und Waschverdünnungen. Eine Verwendung dieser Produkte in Safetykleen-Geräten und -Anlagen ermöglicht einen äußerst sparsamen Verbrauch. Die Emissionen organischer Lösemittel sind damit auf ein Minimum begrenzt. Seit dem 01.09.2011 dürfen nach Ziffer 5.1.3 des Anhangs III der 31. BImSchV Werkzeuge (z.B. gebrauchte Lackierpistolen), die bei der Verarbeitung von Beschichtungsstoffen eingesetzt werden, nur noch in geschlossenen oder mindestens halbgeschlossenen Reinigungsgeräten durchgeführt werden. Die Safetykleen-Geräte und -Anlagen erfüllen diese Anforderungen in vollem Umfang. Bei Rücknahme gebrauchter/verschmutzter organischer Lösemittel erstellt Safetykleen entsprechende Übernahmescheine, in denen die jeweils zurückgenommene Menge dokumentiert wird. Diese als Abfall zurückgenommenen Lösemittel werden durch Safetykleen einem Recyclingprozess zugeführt und können damit von den Betrieben bei der Errechnung der diffusen Emissionen komplett in Abzug gebracht werden. Die Safetykleen-Produktpalette umfasst eine Vielzahl von wasserbasierten Reinigungsflüssigkeiten. Unter der Voraussetzung, dass sich die gewünschten Reinigungserfolge erzielen lassen, kann mit wasserbasierten Produkten die Verwendung organischer Lösemittel drastisch gesenkt werden.